2017 – Ein Jahresrückblick

15. Dezember 2017

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende – und wie es sich gehört, ist es Zeit zurückzublicken. Auf ein Jahr mit vielen Turnieren und ein bisschen Liga – vom kleinen 100-Punkte Turnier, über den Pokal, bis zur Weltmeisterschaft in Warschau – überall waren Füchse dabei.

 

Januar

Klar, im Januar passiert noch nicht viel in der Crossminton-Szene. Auch die meisten Füchse hatten zu viele Gänse über die Weihnachtsfeiertage verputzt, sodass die Beteiligung beim ersten Training im neuen Jahr noch recht bescheiden war. Kein Grund das Jahr nicht angemessen zu starten – mit einem kleinen internen Neujahresturnier.

Immerhin 10 Füchse griffen bereits am 2. Januar schon wieder zum Schläger. Bei den Herren siegte Michi – Achtung Spoiler: nicht der letzte Turniersieg für ihn in 2017 – und bei den Damen stand Tina ganz oben auf dem Treppchen.

Februar

Der Monat ist nun wirklich etwas kurz, um auch noch an Turnieren teilzunehmen. Beim Training waren wir aber. Denn der Winter ist bekanntlich vor dem Sommer und der Beachbody kommt nicht von alleine.

März

Im März fand dann das erste internationale Turnier des Jahres auf deutschem Boden statt. Time Sports lud nach Hessisch Oldendorf zu den 1. Weserbergland Open. Fünf Füchse machten sich auf den Weg, um an dem 250er Turnier teilzunehmen. Leider konnten sich nur zwei Füchse für die K.O.-Phase qualifizieren – für die anderen war bereits nach der Gruppenphase Schluss. Sicherlich nicht das erfolgreichste Turnier des Jahres aus Sicht der Füchse. Dafür das einzige, wo wir uns in der Sauna entspannt haben.

In der zweiten Märzhälfte startet dann etwas ganz Besonderes – der DCV Pokal. Zwei Mannschaften der Füchse nahmen an der ersten Auflage um den großen Pott teil. Während das eine Team leider nur die Vorrunde spielte und sich starken Gegnern geschlagen geben musste, zog das andere Füchse-Team mal eben ins Finale ein.

Und noch ein Turnier im März. Vier Füchse machten sich auf zu den offenen sächsischen Meisterschaften nach Görlitz. Leider passierte mal wieder der worst case und alle drei angereisten Fuchs-Girls wurden in eine Gruppe gelost – aber sie machten das beste aus der Situation und zwei qualifizierten sich für die K.O.-Phase. Und bei den Herren? Als einziger Mann war Micha mit nach Sachsen gefahren – keine schlechte Idee und so holte sich Micha Turniersieg Nummer zwei in 2017. Jocy wurde zweite bei den Damen, Mary sicherte sich den dritten Platz. Ein wirklich erfolgreiches Turnier aus der Sicht der Füchse.

 

April

Der April stand bei uns ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den Pokal. Und das nicht nur in sportlicher Sicht. Auch PR-technisch wurde eniges aufgefahren. Es wurden nicht nur Plakate gedruckt und an den Hot Spots im Wedding ausgehangen, sondern auch Sportdeutschland.tv wurde an Bord geholt, um das Final 4 live zu übertragen.

Mai

FINALE OOOHOOOO FINALE OOHOOOHOOOO! Am 8. Mai waren die Füchse Gastgeber des Final 4 – der Finalrunde des DCV Pokals. Spielerisch auf sehr hohem Niveau kämpften die Teams von den Füchsen, den Red Devils Bautzen, von Time Sports e.V. und aus Poing um den begehrten Pokal. Im Finale standen sich die Füchse und Time Sports gegenüber. In einer spannenden, im Ergebnis aber deutlichen Begegnung, siegten die Füchse mit 5:1 und sicherten sich den ersten DCV Pokal. YEAH!!

Man könnte meinen das reicht für einen Monat an sportlichen Erfolgen. Aber die Deutsche Meisterschaft fand ebenfalls im Mai statt. Die Wolfsburger luden ein, die besten Spieler des Landes zu finden. Vier Füchse griffen in Wolfsburg zum Schläger – zwei davon sehr erfolgreich. Franzi konnte sich bei den Damen bis ins Finale spielen und unterlag dann leider dort Anna Hubert aus Poing. Und welcher männliche Fuchs war noch dabei? Richtig – auf Micha ist Verlass. Erst im Halbfinale unterlag er dem amtierenden Europameister David Zimmermanns. Tolles Ergebnis für die unsere Füchse.

Juni

Was haben Kunstrasen, Beachsand und Tennissand gemeinsam? Richtig, auf allem kann man Crossminton spielen. Schon zum dritten Mal richteten wir dieses Jahr den beliebten Multicourt Cup aus – wieder als internationales 250er Turnier. Und mittlerweile ebenfalls Tradition hat der Wind, der immer dann besonders dolle bläst, wenn die Füchse zum Outdoorturnier laden. Macht nichts, denn es weiß ja nun wirklich jeder: the wind is your friend, not your enemy. Und am Ende standen wieder viele Füchse auf dem Treppchen – unser Favorit in diesem Jahr? Das Treppchen der Mixed-Kategorie: Füchse soweit das Auge reicht.

Und weil wir immer so erfolgreich sind, wenn wir das Racket in die Hand nehmen, wurden wir auch wieder ausgezeichnet für unsere Erfolge. Bei Wurst, Bier und Regen nahm eine kleine Vertretung der Füchse vom Bezirksbürgermeister von Reinickendorf die Auszeichnungen entgegen. Nächstes Jahr wird’s wieder was – davon können wir ausgehen.

Juli

Im Sommer liegen alle faul am See und lassen sich die Sonne auf den bleichen Bauch scheinen. Na ja, fast alle. Ein paar ziehen es vor im verregneten Warschau an der Weltmeisterschaft teilzunehmen. Eine elustre Füchsegruppe machte sich auf den Weg nach Polen und kam mit zwei Medaillen zurück. Beide holte Franzi für die Füchse. Im Damendoppel ging sie gemeinsam mit Anna Hubert an den Start und holte Silber. Und auch im Einzel lief’s für Franzi: Bronze.

Und noch ein Spitzenturnier stand im Juli auf dem Plan: Berliner Meisterschaften! Was soll man sagen? Am Ende gingen alle Titel an die Füchse – wir sind halt einfach die Coolsten in town. Was wir übrigens bei der wohl amüsantesten After Party des Jahres bewiesen haben. Füchse können eben nicht nur Crossminton spielen, sondern auch in knöchelhohem Wasser schwimmen und in kaschemmigen Eckkneipen stimmungsvoll feiern. Wir hoffen, dass wir das zu gegebenem Anlass wiederholen können.

August

Im August luden die Red Devils Bautzen zum dritten Mal schon nach Kottmarsdorf zum Spreequellcup. Ein Turnier, das wir sehr mögen – allein weil wir uns jedes Jahr auf ein Wiedersehen mit „Kurt“ freuen. Und außerdem sind wir da meist auch recht erfolgreich. Zur Abwechslung holte sich Micha mal wieder einen Turniersieg – ach nee stimmt gar nicht. Es waren zwei. Denn nicht nur im Herreneinzel stand er ganz oben auf dem Treppchen, auch im Doppel stand er es zusammen mit Becci auf Platz eins. Sebastian konnte bei den Herren einen zweiten Platz ergattern, Becci wurde Dritte in der Damenkategorie.

September

Irgendwann muss man sich ja mal ne Auszeit gönnen und den sportgestählten Körpern etwas Ruhe. Das haben wir im September gemacht.

Oktober

Deutsche Meisterschaft hieß es im Oktober. Moment mal – schon wieder? Jaaa, aber diesmal nicht alleine, sondern zu zweit. Doppel DM in Poing. Nur zwei Füchse machten sich auf den Weg. Mit den beiden zusammen lief’s nicht so gut, mit ihren Partnern aus anderen Vereinen dafür umso besser. Am Ende eine Silbermedaille für Sebastian im Herrendoppel (zusammen mit Jonas Jöhnk von den Wobspeeders) und eine Bronzemedaille für Becci im Damendoppel (zusammen mit Cathleen Selge von den Red Devils Bautzen).

November

Jawollo, endlich wieder Liga. Für Team I fiel der Startschuss in Hamburg im November. Spielerisch noch nicht ganz auf Topniveau angekommen, bleibt Luft nach oben für unsere erste Vertretung. Mit einem Punkt kamen sie leider nur aus Hamburg zurück. Na ja, aller Anfang ist schwer, die Saison noch jung und abgerechnet wird am Schluss – oder so ähnlich.

Und was darf am Ende des Jahres natürlich nicht fehlen? Richtig: Ladies Cup in Wolfsburg. Dieses Jahr ganz verrückt bereits am letzten Novemberwochenende. Dafür mit Geschenken schon vor dem ersten Spiel und einer gelungenen Party im Anschluss, wo der Geburtstag des amtierenden deutschen Meisters im Herrendoppel gefeiert wurde. Hatten wir auch noch nicht.

Dezember

Immer noch Liga. Auch für unser zweites Team ging die Saison im Dezember endlich los. Leider noch weniger erfolgreich, als für die erste Mannschaft – dafür haben wir die meisten Damen, ist doch auch was Schönes.

 

Bleibt abschließend zu sagen, dass wir wieder ein wunderbares, fuchsiges Jahr in unserer kleinen, aber feinen Abteilung hatten. Großer Dank an alle Unterstützer und Partner, die uns mit Equipment, Trikots und Kuchen versorgen. Und an alle Abteilungsmitglieder: ohne euch macht das alles nämlich keinen Sinn. Wir freuen uns auf das nächste Jahr – sowohl auf dem Court, als auch daneben!

#RUDELLIEBE