Happy End in Berlin?

10. Dezember 2017

Am 02. Dezember trafen die Wopspeeder aus Wolfsburg und die erste & zweite Mannschaft der Füchse aufeinander. Für die erste Garnitur der Berliner ging es zu Hause in der Heinrich-Seidel-Arena vor allem darum zu zeigen, ob man auch dieses Jahr im Kampf um den Titel der 1. Liga Nord ein Wort mitreden kann. Denn das Ziel heißt immer noch: Erreichen der Finalrunde zur Deutschen Meisterschaft.
Dabei mussten die Füchse verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Keine leichte Aufgabe für die Berliner, schliesslich waren die Gäste aus Wolfsburg mit sehr starken Spielern wie Robin Joop und Jana Nabel in die Hauptstadt gekommen. Den Auftakt machte die zweite Mannschaft der Füchse.


Füchse Berlin II – VGH Wobspeeders Wolfsburg

Die zweite Mannschaft der Hauptstädter konnte leider nur mit zwei Herren an den Start gehen. ABER – wenn die Füchse eins haben, dann sind das viele tolle Damen und so wurde die dritte Herrenposition durch unsere wunderbaren Mädels bespielt – zumindest optisch mal eine Verbesserung. Im ersten Match der Partie hatte es Füchse-Spieler Robert Leonhard gleich mit Robin Joop, einem der besten und erfahrendsten Spieler Deutschlands, zu tun. Trotz einer ansprechenden Leistung des Fuchses konnte Robin am Ende beide Sätze klar für sich entscheiden.

Auch Mary Schorm von den Füchsen war gegen ihre Gegnerin Jana Nabel aus Wolfsburg Außenseiterin. Die Wolfsburgerin überzeugte durch druckvolles und fehlerfreies Spiel und gewann das Match klar mit 2:0 Sätzen. Becci Schumann und Füchse-Chef Johannes „Jones“ Späth mussten sich in ihren beiden Einzeln ebenfalls geschlagen geben. Jetzt konnten nur noch das abschliessende Doppel und Mixed eine bittere 0:6-Niederlage der Füchse II in eigener Halle verhindern. Doch beide Spiele gingen an die Wobspeeders und somit hieß es am Ende 0:6-Sieg für die Gäste aus Wolfsburg.


Füchse Berlin I – VGH Wobspeeders Wolfsburg

Mit dem Duell Michael Neutzsch vs. Robin Joop gab es zum Auftakt dieser Partie gleich ein Offensivspektakel der Extraklasse. Beide Athleten konnten mit einem packenden, von Smashes nur so gespicktem Spiel, die Erwartungen der Zuschauer in der Heinrich-Seidel-Arena voll erfüllen. Am Ende setzte sich Michael von den Füchsen überraschend klar mit 2:0 Sätzen durch und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Weniger erfolgreich war leider Jocelin „Jocy“ Pusch (Füchse) im Dameneinzel gegen Jana Nabel. Nach großartigem Kampf unterlag Jocy, zwar knapp, am Ende aber verdient, mit 0:2 Sätzen.

Die beiden Herreneinzel bestritten  Sebastian Wolf-Marting (Füchse)/Kuwert-Behrenz und Sebastian Kloss (Füchse)/Jonas Jöhnk. Sebastian Wolf-Marting ging über drei Sätze. Waren die ersten beiden noch hart umkämpft, verließen den Fuchs im dritten Satz die Kräfte und er musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Auch Sebastian Kloss von den Füchsen blieb sieglos und verlor sein Spiel gegen Jonas Jöhnk mit 0:2 Sätzen. Auch das anschliessende Mixed ging mit 2:1 Sätzen an die Wolfsburger. Der Sieg im Doppel war für die Füchse nur noch Ergebnis-Kosmetik. Am Ende stand ein 2:4-Erfolg für die Gäste aus der norddeutschen Tiefebene.

Füchse Berlin I – Füchse Berlin II

Den Abschluss des Spieltags bildete das interne Füchseduell: Robert gegen Micha, Jones gegen Sebastian, Diana gegen SWM und Mary gegen Jocy. Bis auf das Herreneinzel Jones – Sebastian gingen alle Spiele an die erste Vertretung und so stand es nach den Einzeln 3:1 für die Gastgeber. Noch alles drin für ein Unentschieden – zumindest theoretisch. Praktisch gingen auch die die Doppel an die Füchse I. Robert und Becci unterlagen Micha und Jocy und Jones und Mary mussten sich den beiden Sebastians geschlagen geben. 5:1 für die Füchse I am Ende.

Fazit

Was bleibt von diesem Spieltag? Sicherlich die ernüchternde Erkenntnis, dass die Qualifikation zum Liga-Endrunden-Turnier und damit die Chance auf die Deutsche Meisterschaft wohl nur noch theoretischer Natur sind. Doch Aufgeben kommt nicht in Frage. Schliesslich hat man es im Rückspiel gegen Wolfsburg und Hamburg noch selbst in der Hand das Ticket für die Finalrunde zur Deutschen Meisterschaft zu lösen. Weiter gehts in der Liga am 14. Januar in Hamburg. Dort muss die zweite Mannschaft dann gegen die erste und die zweite Mannschaft der Elbspeeders ran. Dann auch hoffentlich wieder mit 3 Herren.